Zoowelt:
Heutzutage
sind die Zoobestände aller vier Menschenaffen als eigenständige
Population zu betrachten.
Der Import wildgefangener
Menschenaffen ist schon seit mehr als drei Jahrzehnten verboten und so
gibt
es freiwillige Vereinbarung
unter allen Zoos der Welt ihre Bestände nicht mehr durch Wildfänge
aufzustocken.
Die Zoos und Tiergärten
unterhalten daher untereinander weltweit Erhaltungszuchtprogramme,
wobei sinnvolle
und kontrollierbare Austausche von einzelnen Tieren stattfinden. Diese
Austausche sollen die genetische
Vielfalt erhalten und darüber hinaus das Überleben der
Menschenaffenpopulationen sichern.
In diesen Zoopopulationen sind
allerdings nicht alle Unterarten der verschiedenen
Menschenaffen-Gruppen zu
beobachten. So trifft man in den Zoos bei Gorillahaltung fast
ausschließlich den Flachland-Gorilla, jedoch nie
den Berggorilla an. Bei Orang-Utans ist die Sumatra Unterart am
häufigsten zu finden. Die Menschenaffen, die
man am seltensten in Zoos sehen kann, sind die Bonobos.
Zoo
Berlin (der Hauptstadt Zoo):
Im Berliner sind alle vier
Menschenaffen-Arten: Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und die
seltenen Bonobos
zu finden.
Folgende Aufnahmen wurden im August 2005 aufgenommen, Copyright by
Petra Kornberger.
Orang-Utans:
Zur Zeit (Stand August ´05)
leben acht Orang-Utans im Berliner Zoo, 5 Männchen und 3 Weibchen.
Auf den Bildern ist der Orangmann Enche (*15.05.89) zu sehen. Er lebt
zusammen mit den beiden Orangfrauen
Shinta und Njamuk (genannt "Mücke"). Eine der beiden Damen ist
ebenfalls auf einem der Bilder zu sehen.

Gorillas
(Flachland-Gorillas):
Insgesamt sieben Gorillas
leben im Berliner Zoo, davon 4 Weibchen, 2 Männchen und ein Gorilla
(Djambola)
dessen Geschlecht ich leider nicht weiß.

Mehr Informationen über den
Berliner Zoo finden Sie auf der Internetseite: http://www.zoo-berlin.de/
Oasis
Park, La Lajita, Fuerteventura:
In dem Tierpark Oasis Park auf
der Kanarischen Insel Fuerteventura leben drei Schimpansen namens
Cheeta,
Felipa und King. Ihre Schicksale sind dort auf einer Informationstafel
wie folgt nachzulesen (Auszug):
King und Cheeta wuchsen auf Gran Canaria bei einem Fotografen und einem
Veranstalter auf, die sie die ersten
Jahre für diverse Showveranstaltungen dressieren und vermarkten
wollten. Unsachgemässe Haltung und zu-
nehmende Misshandlung führten bald zu ernsten Problemen. Die Halter
konnten die kräftigen Tiere bald nur noch
mit rüden Methoden im Griff halten, es kam zu Anzeigen. Die Polizei von
Las Palmas suchte schliesslich für sie eine
neue Bleibe und so kamen King und Cheeta als erste Affen nach La Lajita.
Felipa, die ältere Dame, kam erst im reifen Alter von 25 Jahren nach La
Lajita. Bis dahin hatte sie bei einer Familie
in der Nähe von Las Palmas, Gran Canaria, gelebt. Als die Leute
ihrerseits Kinder bekamen, hielt man Felipa
plötzlich für eine Bedrohung und verbannte sie aus dem Haus. Wie ein
Hund angekettet musste sie mitansehen, wie
man sich von ihr abwendete und sie jeden Tag liebloser behandelte.
Traumatisiert wurde Felipa schliesslich ausge-
setzt und fand in La Lajita ein neues Zuhause.

August 2006
Münchner
Tierpark Hellabrunn:
Der Münchner Tierpark ist der
älteste GeoZoo der Welt und beherbergt die drei Menschenaffen-Arten:
Schimpanse, Gorilla und Orang-Utan.
Die folgenden Aufnahmen wurden dort mit einer digitalen Videokamera am
14.04.2004 gemacht.
Copyright by Ralf Kornberger.
Schimpansen (Pan troglodytes):


Juni
2004
August 2004

Dezember
2005
Sepp
Gorillas
(Flachland-Gorillas):



Juni
2004
August 2004

Dezember 2005
Orang-Utans
(Sumatra Orang-Utans):
Auf den Bildern ist das kleine
Orang-Mädchen Jula (1 1/2), ihr Bruder Lüderitz (6) und deren Mutter
Matra (28) zu sehen.
Der Zoo beherbergt außerdem noch Vater Bruno (35), Noa (20) und deren
Tochter Lia (3), die man häufig mit Jula spielen
sieht. Noa hat nun selbst noch ein Neugeborenes und damit Lia noch ein
kleines Geschwisterchen.











Juni
2004
August
2004
Dezember 2005

Bruno
Noa
Noa und
Neugeborenes
Lia

Matra und
Jula
Neugeborenes
Mehr Informationen über den
Tierpark Hellabrunn in München finden Sie auf der Internetseite:
http://www.zoo-munich.de/